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Alles rund ums Kondom

So ziemlich jeder weiß, was ein Kondom ist, aber lange nicht jeder weiß, wie man(n) es benutzt, damit es auch sicher schützt. Welche Kondome die sichersten sind und welche Größe ein Kondom haben sollte, darüber sollte man(n) informiert sein.

Richtig angewandt ist das Kondom ein sicheres Verhütungsmittel. Es ist das einzige Verhütungsmittel, das Jungs selbst anwenden können. Nur das Kondom schützt gleichzeitig vor ungewollter Schwangerschaft und sexuell übertragbaren Krankheiten.
Sicher sind nur geprüfte Markenkondome mit Qualitätssiegel (z.B. die CE- Kennzeichnung mit einer Nummer der zugelassenen Prüfstelle). Dabei gilt es auch auf das Haltbarkeitsdatum zu achten.

Kondome gibt es in unterschiedlichen Formen, Materialien, Farben und Geschmäckern. Die meisten Kondome sind aus Latex hergestellt. Es gibt aber auch Kondome aus Kunststoff, sie sind in der Apotheke erhältlich - für den (seltenen) Fall, dass ein Mädchen oder Junge allergisch auf Latex reagiert.
So wie jeder Mensch seine individuelle Körpergröße und sein individuelles Aussehen hat, so variiert von Mann zu Mann auch die Form und die Größe des Penis. Deshalb gibt es Kondome in verschiedenen Größen und Formen. Welches Kondom gut passt, sollte jeder Junge zunächst für sich alleine ausprobieren, indem er seinen Penisumfang in steifem Zustand abmisst. Denn ist ein Kondom zu groß, kann es beim Geschlechtsverkehr leicht abrutschen, sitzt es hingegen zu eng, kann es reißen.

Entscheidend für die Auswahl des passenden Kondoms ist der Penisumfang in steifem Zustand, und nicht die Länge. Mit dem Penisumfang lässt sich die Kondomgröße bestimmen. Die meisten Kondome sind 52 mm breit. Es gibt aber auch schmälere und breitere. Für einige Jungs sind die Kondome zu 52 mm noch zu groß, denn bei den meisten Jungs wächst der Penis in Größe und Dicke noch bis sie 17/18 Jahre alt sind.

Nicht nur die Größe des Kondoms ist wichtig für die Sicherheit, sondern auch die richtige Anwendung. Jungs sollten das Benutzen von Kondomen also vor dem ersten Mal üben, alleine oder zu zweit beim Petting.

Und so wendet man(n) ein Kondom richtig an:

Das Kondom muss rechtzeitig, das heißt VOR (!) der Berührung des Penis mit der Scheide, über das steife Glied gerollt werden. Das ist wichtig, denn es kann schon vor dem eigentlichen Erguss Samenflüssigkeit austreten.
Nach dem Samenerguss darf man(n) nicht zu lange warten. Das Kondom muss zusammen mit dem NOCH STEIFEN Penis aus der Scheide herausgezogen werden, indem man es am Penisschaft mit der Hand umfasst. So kann es nicht abrutschen.
Nach dem Abstreifen des Kondoms kann sich an den Fingern und am Penis noch Samenflüssigkeit befinden. Darauf sollte vor dem Nachspiel unbedingt geachtet werden. Am besten ist, den Penis und die Hände zu waschen, damit kein Samen mehr im Spiel ist.

Angenommen, es gab trotz aller Vorsicht doch eine Verhütungspanne und das Kondom ist gerissen oder abgerutscht, gibt es für das Mädchen die „Pille danach“. Sie ist ein Notfallmedikament und muss innerhalb von 72 Stunden nach der Panne eingenommen werden (je früher desto besser), und sie ist nur mit ärztlichem Rezept erhältlich. Die „Pille danach“ ist eine erhebliche hormonelle Belastung für den weiblichen Körper und darf daher nur in wirklichen Notfällen verwendet werden.

Wenn du noch Fragen zum Kondom und dessen Verwendung hast, oder wenn du gratis einige Kondome haben möchtest, dann melde dich bei uns in der Beratungsstelle.