X Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zu Cookies.

Aus dem Ruder gelaufen...

Stell dir vor, du lädst deine Freunde zu deiner Geburtstagsparty und plötzlich stehen tausend Leute vor deiner Haustür. Ein Alptraum, oder? Das ist so manchen Jugendlichen schon passiert. Wie das?

Tausend nicht eingeladene Gäste kamen zu einer Feier, zu der über Facebook eingeladen worden war. Die Sache hatte sich „verselbständigt“ und die Party geriet dann vollends außer Kontrolle. Nur mit Polizeieinsatz konnte die Lage wieder beruhigt werden. Wie kann so etwas geschehen?
Nun, manchmal genügt ein falscher Klick auf Facebook und - ohne es zu wollen - wird aus der
kleinen Geburtstagsparty eine Großveranstaltung. Um das zu vermeiden, heißt es vorsichtig sein beim Verschicken der Einladung via Facebook. Also: gut auf die Einstellungen im Profil achten bzw. am besten die Freunde einladen, indem man sie direkt anschreibt.
Manchmal gibt es aber auch Jugendliche, die absichtlich so eine große Party „provozieren“. Die Gründe dafür können vielseitig sein: zum Beispiel kann der Wunsch dahinterstecken, etwas „Großes“ zu veranstalten und dadurch Aufmerksamkeit zu erlangen oder die Jugendlichen sind einfach neugierig, was eine solche unkontrollierte Facebook-Einladung auslösen wird oder sie wollen ganz einfach nur Spaß haben.

Von der Traumparty zum Alptraum

Doch leider entwickeln sich solche Veranstaltungen oft ganz anders als erhofft. Häufig kommen zu solchen Partys gerade jene Menschen, die Lust auf Streit und Zerstörung haben. Die Auswirkungen können verheerend sein: es kommt zu Schlägereien, Dinge werden zerstört, es wird grenzenlos Alkohol getrunken. Der Veranstalter befindet sich dann plötzlich in einer Situation, mit der er komplett überfordert ist, denn gegen einen solchen Ansturm von Menschen sind einzelne Personen machtlos. Das Einzige, was da noch helfen kann, ist der Einsatz der Polizei.

Ist der Spuk dann endlich vorbei, müssen die Veranstalter oft mit hohen Kosten rechnen, zum Beispiel für die Müllentsorgung oder für mögliche Anzeigen durch die Polizei oder die Nachbarn. Was als lustige Party gedacht war, kann so tatsächlich in einem wahren Alptraum enden.

Eine alternative Idee wäre, die Freunde ganz altmodisch mit einer persönlichen Einladungskarte einzuladen - Retro ist ja zum Teil wieder „in“! Allerdings bleibt auch da zu hoffen, dass die Gäste die Einladung nicht ins Netz stellen...