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Wenn die Schule zum Alptraum wird

Für viele Jugendliche ist die Schule wie ein Alptraum. Wenn zum allgemeinen Frust noch Probleme mit Lehrpersonen oder Mitschülern und Mitschülerinnen schlechte Noten usw. dazukommen, dann besteht die Gefahr in einen Kreislauf zu geraten.

Wahrscheinlich haben wir sie alle schon einmal erlebt, manche vielleicht früher, manche später, mache für kurze Zeit, manche über einen längeren Zeitraum: eine mehr oder weniger große Krise in Bezug auf die Schule.

Dafür kann es verschiedene Gründe geben: eine Lehrperson, von der du dich ungerecht behandelt fühlst, Mitschüler*innen, die dich ärgern, oder Eltern, die sich entweder zu viel oder zu wenig um deine Belange kümmern, schlechte Noten trotz vielen Lernens usw. Man könnte die Aufzählung noch lange fortsetzen.
Schwänzen scheint dann oft der einfachste Weg, darauf zu reagieren. Auf lange Sicht ist das aber keine Lösung, sondern bringt nur noch mehr Probleme mit sich.
Zieh dich nicht zurück, wenn du eine Krise durchlebst, sondern sprich mit Mitschülern und Mitschülerinnen, Freunden und Freundinnen, Eltern, Lehrpersonen, einer Beratungsstelle darüber. Je eher du es tust, desto besser.

Schule: wichtig für deine Zukunft

Das Erste, was du machen kannst, um das Ruder wieder herumzureißen, ist, dich zu fragen, was du eigentlich willst und vor allem, wie wichtig die Schule für deine Zukunftspläne ist.

Möchtest du die Matura machen und dann vielleicht die Uni besuchen? Oder möchtest du nach der Oberschule gleich arbeiten? Oder möchtest du gleich mit einer Lehre beginnen? Wenn dir das klar ist, dann hast du ein konkretes Ziel vor Augen und kannst darauf hin arbeiten und das Lernen fällt dir dann auch leichter.

Zieh eine Bilanz über deine schulischen Stärken und Schwächen. Konzentriere dich auf deine Stärken, das motiviert. Du musst nicht in jedem Fach gut sein, jede*r hat Fähigkeiten in anderen Bereichen. Das wirst du später beim Arbeiten ziemlich gut erkennen. Trotzdem solltest du aber unbedingt versuchen, in den schwachen Fächern das Minimum zu schaffen.

Lass dir helfen

Wenn du dich ungerecht behandelt fühlst, egal ob von Lehrpersonen, Mitschülern oder Mitschülerinnen, hör dich um, ob es anderen auch so geht. Sprich auf jeden Fall darüber. Und wenn gar nichts mehr geht, bitte deine Eltern oder die Schulleitung darum, dir zu helfen.

Wesentlich ist, dass du zur Erkenntnis kommst, dass die Schule für dich selbst wichtig ist. Dann wird es dir auch relativ leicht fallen, dich zu motivieren und gestärkt mit neuem Selbstvertrauen aus der schulischen Krise herauszukommen.