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Quit smoking

Einem Nichtraucher kann man nur gratulieren. Er hat viel für sich und seine Umwelt getan. Wer aber kann mitfühlen, was du durchmachst, wenn du ein Raucher bist und damit aufhören möchtest?

Auch wenn andere dir beim Aufhören helfen können, die Hauptarbeit wirst du leisten müssen.

Wenn du das Rauchen aufgeben willst, solltest du nachdenken, wie du mit dem Rauchen in Kontakt gekommen bist und wie du schließlich zum Raucher wurdest.
Als Kleinkind hast du vielleicht Raucher in deiner Familie erlebt, später hast du aus Neugier eine Zigarette probiert, dann wurdest du von deinen Freunden dazu animiert, vielleicht galt Rauchen als Zeichen von Protest und Freiheit, und irgendwann hast du dann selbst Zigaretten am Automaten geholt.
Zum Raucher wurdest du schließlich aus mehreren Gründen: Rauchen wurde dir zur lieben
Gewohnheit. Es brachte kurzzeitig Vorteile, war anregend oder beruhigend, es stärkte dein soziales Ansehen. Die Wirkung des Nikotins machte dich abhängig und zwang dich, die nächste Zigarette anzuzünden.

Wie kannst du mit dem Rauchen aufhören?

So wie du schrittweise zum Raucher geworden bist, so ist auch das Aufhören zu rauchen ein Prozess, der in mehreren Schritten erfolgt:
1. Als Raucher musst du zunächst über dein Rauchverhalten nachdenken.
2. Du musst den Entschluss fassen zum Aufhören.
3. Du musst aufhören.
4. Du musst Nichtraucher bleiben.

Es gibt zwei Arten mit dem Rauchen aufzuhören. Zum einen die Schlusspunktmethode, d.h. das schlagartige Aufhören. Sie erfordert eine starke Motivation und großen Durchhaltewillen. Zum anderen die Stufenmethode, d.h. die schrittweise Reduktion. Sie erfordert sehr viel Selbstdisziplin.

Es gibt einige praktische Tipps, die dir beim Aufhören helfen können:

Meide Orte und Situationen, bei denen gewohnheitsmäßig geraucht wird.
Versuche es mit Alternativen: z.B. Wasser trinken, Bonbon lutschen, Kaugummi kauen, Tiefatmen, Entspannen.
Belohne Dich, wenn du auf das Rauchen verzichtest: z.B. mit einem kleinen Geschenk, mit Sport, einem Hobby, Musik, 2 € in die Urlaubskasse für jeden rauchfreien Tag.
Versuche Entspannungstechniken wie autogenes Training.
Organisiere dir Selbsthilfebücher, z.B. „Endlich Nichtraucher“ von Allen Carr.

Und wichtig! Sei nicht enttäuscht, wenn du rückfällig geworden bist. Die meisten Raucher durchlaufen diesen Lernprozess mehrmals. Denke daran: auch aus einem Rückfall kannst du lernen, wo die Gefahren liegen und was beim nächsten Mal besser werden soll.